Forschung am Institut für Public Health

Auf den folgenden Seiten werden die wesentlichen Forschungsbereiche des Instituts vorgestellt:

  • Nieren-, Neuro- und Herz-Kreislauf-Epidemiologie
  • Versorgungsforschung und -formen
  • Methoden- und Metaforschung mit dem Mentoringprogramm CONNECT
  • Innovationsfonds-Projekte


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Forschungsschwerpunkte am IPH

In der Forschung am Institut für Public Health (IPH) werden wissenschaftliche Erkenntnisse in evidenzbasierte und nachhaltige Konzepte zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit übertragen. Die wesentlichen Forschungsbereiche des Instituts sind:

Nieren-, Neuro- und Herz-Kreislauf-Epidemiologie mit den Arbeitsgruppen und Projekten

  • BIS - Berliner Initiative Studie (Epidemiologie der Nierenfunktion im Alter)
  • Epidemiological & Health services research on cardiovascular disease and meta-research on post-marketing studies
  • Migraine and Parkinson's disease: effects and consequences for Public Health

Versorgungsforschung mit den Projekten

  • NAVICARE
  • CDCare
  • DISCHARGE

Methoden- und Metaforschung mit der Arbeitsgruppe CONVERGE - Causal methOds and NeuroVascular Epidemiology Research Group und dem Mentoring-Programm CONNECT - Connecting Researchers for Methods Exchange Training Initiative.

Klimawandel und Gesundheit mit Fokus auf Ernährung und den Projekten

  • FHEED – Food Hygiene to reduce Environmental Enteric Dysfunction
  • FAARM – Food and Agricultural Approaches to Reducing Malnutrition

Darüber hinaus ist das Institut an drei Innovationsfonds-Projekten beteiligt:

  • T-NAMSE: Evaluationsforschung
  • SMARTGEM: Mobile Migräne App
  • ANNOTeM: Telemedizin

Die Durchführung unserer Forschung richtet sich nach der Satzung der Charité zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Publikationen am IPH

Projekte am IPH

Projekte am IPH in Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie

     

Wissenschaftler*innen am Institut für Public Health bringen ihre epidemiologische Expertise in verschiedenen Projekten und Publikationen zu Covid-19 ein:

Projekte

  • Prüfung technischer Möglichkeiten, u.a. eines KI-gestützten Coronavirus Hotline-Assistenten, zur Entlastung des Telefonservice in öffentlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen während Pandemien
    Die Corona-Krise stellt das deutsche Gesundheitssystem vor Herausforderungen, die innovative Lösungsansätze erfordern. Besonders Gesundheitsämter mussten sich sehr schnell neu organisieren, um der Vielzahl von Anfragen von betroffenen Bürger*innen und Unternehmen nachkommen und die aufwendigen Telefonate zur Kontaktverfolgung führen zu können. Durch diese schwer planbare Zusatzaktivität erfordern die Hotlines Personalressourcen, die dringend im eigentlichen Arbeitsgebiet wie z.B. Kinderschutz benötigt werden oder heute schlicht nicht vorhanden sind. Moderne technologische Ansätze können diesen Herausforderungen begegnen, um die Mitarbeiter*innen zu entlasten und trotzdem die Erreichbarkeit auch bei weiteren möglichen Infektionswellen abzusichern.
    Die primäre Zielstellung dieses Forschungsprojekts ist es, Technologie zur Entlastung des Telefonservice von Gesundheitsämtern während einer Pandemie zu erproben. In diesem Kontext soll geprüft werden, ob und wie schnell und effizient ein schon existierender KI-gestützter Telefonassistent für Arztpraxen umgebaut werden kann, um die internen Arbeitsprozesse und Aufklärungsarbeit der Gesundheitsämter zu unterstützen.
     
  • Einreichung Projektidee (mit dem Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin) im Rahmen des Nat. Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin zu Covid-19: „Ad hoc Nutzung von GKV-Daten und ergänzenden medizinischen Daten zur Versorgungsforschung i.R. einer Pandemie“
    Zur Zeit in Begutachtung.

Publikationen:

  • BMJ, Publikation:
    Use of all cause mortality to quantify the consequences of covid-19 in Nembro, Lombardy: descriptive study.
    Piccininni M, Rohmann JL, Foresti L, Lurani C, Kurth T. BMJ. 2020 May 14;369:m1835. doi:10.1136/bmj.m1835
    zur Pressemitteilung
    zur Originalpublikation
     
  • BMJ, Opinion:
    A parallel pandemic: the crush of covid-19 publications tests the capacity of scientific publishing
    Tobias Kurth, Institute of Public Health, CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Marco Piccininni, Institute of Public Health, CharitéUniversitätsmedizin Berlin, Elizabeth W. Loder, Brigham and Women’s Hospital, Boston, and Head of research, The BMJ, Jessica L. Rohmann, Institute of Public Health, CharitéUniversitätsmedizin Berlin.
    zum Blogbeitrag BMJ

Kommunikation:

  • Interview mit Prof. Tobias Kurth anlässlich der Veröffentlichung der Publikation zur Übersterblichkeit während der COVID-19 Pandemie in Nembro/Lombardei im Deutschlandfunk
  • Interview mt Prof. Elke Schäffner zu allgemeinen infektionsepidemiologischen Fragestellungen in Bild der Frau
  • Bereitstellung von (online verfügbaren) Broschüren mit online oder telefonisch erreichbaren Beratungsangeboten für Patient*innen mit Lungenkrebs oder Schlaganfällen und ihren Angehörige im Rahmen von Navicare
  • BEMC-Talk 3.6.2020: Laura Wynants, Netherlands, “A journey through the disorderly world of diagnostic and prognostic models for covid-19”

     

Abgeschlossene Projekte (Auswahl)

Projektname

Kategorie

Entscheidungsprozesse bei erhöhtem Brustkrebsrisiko

Versorgungsforschung

Epidemiologische Risiko-Scores als Instrument des Wissenstransfers

Wissenschaftsforschung

Krankheitsvorstellungen und Krankheitserfahrungen von Ovarialkarzinompatientinnen

Versorgungsforschung

Berufsprofil und Arbeitsfelder der Diätassistentinnen und Diätassistenten in Deutschland

Versorgungsforschung

Sozialpolitische Entwicklungen und die Einführung neuer medizinischer Praktiken

Wissenschaftssforschung

Medizinische Versorgung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Berlin. Eine Befragung von Ärzt/innen in Berlin

Versorgungsforschung

Evaluation des Projektes "Unsere Kommune ist demenzfreundlich"

Versorgungsforschung

Evaluation des Projektes "Menschen mit Demenz in der Kommune - Achtsamkeit und seelsorgerische Begleitung für Menschen mit Demenz"

Versorgungsforschung

Gesundheitsförderung durch Empowerment von Frauen im Setting Stadtteil – Evaluation des Projekts Stadtteilmütter in Berlin-Kreuzberg

Versorgungsforschung

Biobanks and the communication of risk knowledge: Interventions by researchers, practioners and artists

Wissenschaftsforschung

Forschungsdatenbank

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